Ekaterina Morozova, Soprano – Voice Instructor

Morozova

Schon während ihres Studiums am Moskauer Konservatorium war sie Solistin am Nowaja Opera Theater. Ihre erste Hauptpartien waren Liudmila in “Ruslan and Liudmila” (P.I.Tchaikovski), Walter in “La Walli” (A.Catalani), Lucrezia in „I due Foscari“ (G.Verdi). Es folgte ein Engagement an das Bolschoi-Theater mit Partien wie Violetta in „La Travaiata“ (G.Verdi) und die Titelpartie in “Iolanta” (P.I.Tchaikovski).

Im Jahre 2000 debütierte sie in Italien beim Spoleto Festival mit der Partie von Natasha Rostova (die Oper „War and Peace“ von S.Prokofjev). Nach ihrem dortigen Erfolg wurde sie vom Deutschen Fernsehen eingeladen und in der TV-Sendung „Stars von Morgen“ von Monserrat Caballé dem deutschen Publikum präsentiert. 2001 gewann sie den dritten Preis beim „Competizione dell’ Opera“, in Dresden. Im selben Jahr sang sie als Zweitbesetzung (nach Mariella Devia) die Titelpartie in G.Donizettis „Lucrezia Borgia“ am Teatro Comunale di Bologna (Italien).

In den folgenden Jahren (2002-2007) sang sie die Partie von der Königin der Nacht mehr als 100 Mal: an der Semperoper Dresden und Deutsche Oper Berlin, Opera du Rhin (Strassburg) und Deutsche Oper am Rhein (Düsseldorf-Duisburg). Parallel sang sie die anderen Partien im Fach Koloratursopran. Sie nahm Teil an der Rossini Opern-Festival (Pesaro, Italien) mit der Partie von Clorinda in „La Cenerentola“ mit Juan-Diego Florez  in der Partie von Don Ramiro. Am Savonlinna Opern-Festival hat sie die Partie von Gilda in „Rigoletto“ von G.Verdi gesungen mit Dmitriy Khvorostovski als Rigoletto. Sie sang bei der Opera de Paris (die Partie von Xenia in „Boris Godunov“ von M.P.Mussorgski), bei der Canadian Opera Compani (die Partie von Contessa di Folleville in „Il viaggio a Reims“ von G.Rossini), bei der Kungliga Operan Stockholm (die Partie von Adina in „L’Elisir d’Amore“ von G.Donizetti).

2004-2009 war sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. Die Partien dort waren Donna Anna („Don Giovanni“), Fiordiligi („Cosi fan tutte“), Vitellia („La clemenza di Tito“), Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“), Violetta („La traviata“), Gilda („Rigoletto“), Die Königin der Nacht („Die Zauberflöte“), Olympia („Les contes d’Hoffman“).

2009 war sie in „Lucrezia Borgia“ Cover von Edita Gruberova an der Bayerischen Staatsoper München (Regie: Christof Loy). Diese Partie sang sie 2012 in Göteborg in selber Inszenierung mit großem Erfolg.

Seit 2010 hat sie angefangen den Stimmfach zu wechseln. 2013-2016 war sie als Ortlinde und Gerhilde in Richard Wagners „Walküre“ (Deutsche Oper am Rhein und Grand Theatre du Geneve) zu hören und als Abigaille in Verdis „Nabucco“ (Schweriner Festspiele, Murcia, Valencia, Alicante).

Im Januar 2017 findet Donizetti’s “Maria Stuarda” in Riga statt (mit Marina Rebeka in der Hauptpartie). Dort singt sie die Partie von Elisabetta.